6 Tipps für einen erfüllten Tag

Gerade an Montagen ist für einige von uns das Aufstehen schwierig, die Bettkannte zu hoch um raus zurollen, der Antrieb noch nicht eingeschaltet und die Nacht war definitiv zu kurz. Kaum rafft man sich doch auf, steht mit dem linken Fuß auf dem Teppich, welcher sich selbstständig macht und man landet auf der Fresse. Na ja, o.k. ist ein bisschen übertrieben, aber wenn ich frage wer gerne am Montag aufsteht, dann werden sich sicher nicht ganz so viele Menschen melden. Das Wochenende war halt schön und eine Verlängerung wäre wünschenswert.

Nur, für einen schönen Montag ist diese Einstellung leider nüscht! Außerdem gilt dieses nüscht nicht nur für Montage, sondern auch für die restlichen Tage in der Woche. Wie enthusiastisch ist da der Start in den Tag?
Tja, ich hab gut reden, ich weiß, ich bin auch ein Frühaufsteher – bäätsch!
Mal ehrlich, wer wünscht sich nicht einen rundum tollen Tag, egal ob er nun Mittwoch, Samstag oder Montag genannt wird. Da kommt schon die Frage auf, wie funktioniert das, dass der Montag genauso schön wird wie der Samstag?!

Ich habe da 6 Tipps, die hoffentlich ein wenig helfen werden die Wochentage schöner zu gestalten. Los geht’s!

1. Freue dich auf den Tag.
Freue dich bereits beim zu Bett gehen auf den nächsten Tag, reflektiere worauf du dich freuen kannst.
Ich gehe abends ins Bett und meistens freue ich mich auf etwas ganz bestimmtes am kommenden Tag. Es müssen keine großen Sachen sein, einfach etwas was das Herz beglückt. Gestern habe ich mich auf heute gefreut, da ich an einer Studie teilnehmen würde, an Studien habe ich bisher noch nie teil genommen. Wie wir wissen erleben Kinder Tage länger, da sie immer wieder etwas ganz neues erleben, dass sie bisher noch nicht gekannt haben. Oder ich freue mich eine bestimmte Person an dem Tag zu treffen, freue mich auf ein Essen, freue mich auf ein Telefonat, what ever – es wird bestimmt etwas geben – freue dich.

2. Stehe mit Musik auf.
Egal wie das Wetter draußen aussieht, bei dir zu Hause ist Sommerstimmung und gute Laune Musik angesagt. Lass dich von deiner Lieblingsmusik wecken oder schalte die Musik gleich nachdem du das Bett verlassen hast an. Tolle Musik lässt keine negativen Gedanken, Bedenken oder sonstige Miesmacher zu. Tolle Musik macht Laune und manchmal schwingt man schon im Bad die Hüften zum Rhythmus mit.

3. Verschenke Lächeln.

Wenn du Lächeln verschenkst, wirst du auf jeden Fall auch Lächeln zurück bekommen. Sehr wahrscheinlich wird nicht jeder dir ein Lächeln schenken, aber einige und die Hauptsache ist, du fühlst dich gut beim Lächeln. Schon die Grundstimmung eines Lächelns wird dir den Tag verschönern. Ein Lächeln lässt Freude und Zufriedenheit entstehen und ist ansteckend. Also mach den Lächelrekord und habe Spaß dabei.

4. Negatives nicht zulassen.

Beachte deine innere Stimme nicht, falls sie dir etwas Negatives flüstert. Lass dich nicht von ihr für das Negative gewinnen. Egal wie scheiße jemand ausschaut, oder sich dazwischen drängelt, ob du in einen Stau gerätst oder die Ampeln dich jedes Mal warten lassen. Lass dir die Stimmung von deiner inneren Stimme und der Situation nicht vermiesen, auch wenn sie durchgehend negatives labert. Bleibe locker und genieße es zu leben und genau dort zu sein wo du jetzt bist. Mit negativen Gefühlen und Ärger zerstörst du dir deinen Tag. Nicht das Aussehen oder Verhalten des Anderen, nicht der Stau und auch nicht die Ampel macht dir den Ärger, nein, du selbst holst den Ärger zu dir! Falls du denkst das geht nicht, dann schau dich um, ist jeder um dich herum verärgert? Also lass es einfach bleiben und wer weiß, wer neben dir an der Ampel steht, oder vielleicht läuft ein tolles Lied im Radio das du mitsingen kannst, oder du telefonierst mit einem lieben Menschen in der Zwischenzeit, oder du kannst einfach ruhig durchatmen und die Zeit genießen.

5. Beschimpfe dich nicht selbst.
Wenn dir etwa missglückt ist, oder nicht so gelaufen ist wie du dir das Vorgestellt hast, dann bestrafe dich nicht selbst mit Missachtung dir gegenüber. Viele Menschen legen dann direkt los: Ich bin so blöd, ich bin doof, ich kann nichts, natürlich wieder ich, war ja klar, dass mir das passieren musste, ich bin eine Niete, wozu bin ich überhaupt noch gut…
Die ganz üblen Beschimpfungen macht man sich meist selbst, anderen Menschen würden wir solche furchtbaren Äußerungen nicht zuwerfen, wir selbst sind aber oft flott dabei uns selbst zu beschimpfen.
Ab sofort lässt du das unbedingt bleiben! FÜR IMMER! Du bist ein toller Mensch, du bist nichts von dem was dir da gerade durch den Kopf gegangen ist, die Situation ist anders gelaufen, vielleicht ist dir etwas passiert, aber das hat gar nichts mit deinem Wert zu tun! Akzeptiere das was passiert ist, stelle fest was da los war und wie du es verbessern, verändern, beheben und / oder beim nächsten Mal anders machen kannst und weiter geht’s! Situationen die nicht so gelaufen sind wie geplant, sind für deine Weiterentwicklung hilfreich, denn wie wir wissen: aus Fehlern lernt man… wobei sich über das Wort „Fehler“ auch noch mal diskutieren lässt.

6. Tu was du machst gerne.

Egal was du an dem Tag zu tun hast, mache es gerne. Auch wenn die Tätigkeit dir manchmal keinen Spaß macht, es dient oft einem „guten“ Zweck. Z. B. Lebensmittel einkaufen gehen, dazu hatte ich bereits hier einen Post geschrieben. Wenn du es bisher nicht gerne gemacht hast, dann versuche es mal mit Spaß. Oder Rechnungen überweisen, ja das Geld geht weg, aber oftmals erhalten wir auch eine Leistung dafür. Freue dich über die Leistung oder darüber, dass du die Möglichkeit hast diese Rechnung zu begleichen. Wenn beides nicht der Fall ist, überlege warum nicht und suche eine Lösung.

Wenn dir dein Job keinen Spaß macht, dann überlege warum er dir keinen Spaß macht, was muss anders sein? Liegt es am Job, liegt es an deiner Einstellung, liegt es an den Kollegen… Schau was du ändern kannst und wenn alles nicht passt und du kein Land siehst, keine Gespräche helfen, du denkst nichts ändern zu können, dann suche dir einen anderen Job den du gerne machst. Die meiste Zeit verbringen wir im Job, wenn diese Zeit auch noch unangenehm ist, wie soll dann der restliche Tag laufen…

So, jetzt reicht es aber erstmal. Ich hoffe du hast ab sofort so oft es geht einen erfüllten Tag, denn unser Leben ist kurz und wer weiß schon welcher Tag der Letzte ist!

Freudige Grüße
Eva