Was deine Kindheit mit deiner Unordnung zu tun hat.

Man stößt in seinem Leben immer an irgendeine Grenze. Eine Grenze, warum man selbst etwas nicht erreicht oder etwas nicht funktioniert. Diese Grenze hält uns davon ab Ziele zu erreichen, die wir uns „eigentlich“ wünschen, in Wahrheit jedoch im Innersten nicht zutrauen.

Diese Grenzen sind meist in unserer Kindheit entstanden. Sie entstanden dadurch, dass andere Menschen uns ihre Grenzen auferlegt haben. (Diese Menschen waren meist selbst unglücklich mit sich selbst, oder trauten sich vieles nicht zu.)

Wir haben gehört, dass wir das nicht können, das wir das nicht schaffen, wir nicht gut genug dafür sind… und daraus haben wir entweder entschieden, dass wir es tatsächlich auch so sehen. Wir haben ihre Sichtweise übernommen sowie die Einstellung, dass wir es nicht können. Oder wir haben uns extrem gegen diese Sichtweise gewährt, dass wir für uns entschieden haben zu beweisen, dass sie unrecht haben. Wir finden von klein an Beweise dafür, dass wir es können, selber schaffen und gut genug sind!

Diese zwei Möglichkeiten hat jeder von uns und jeder kann sich entscheiden.

Der Unterschied besteht darin, dass die Ergebnisse anders aussehen, je nachdem welche Entscheidung wir getroffen haben. Wir suchen Beweise für das nicht können, oder für das können. Falls wir uns für das nicht können, also für das negative entschieden haben, und dabei bleiben, werden wir das aufgrund unserer innersten Überzeugungen und unserer damaligen Wahl die bis heute anhält, ein Leben lang tun.

Unsere Kindheit und die Erfahrungen unserer Kindheit und die daraus von UNS SELBST gewählte Wahrheit erschafft unser Leben und unsere weiteren Erfahrungen. Wenn wir darüber bewusst werden, können wir unser Leben so steuern genau die Ergebnisse zu bekommen und die Erfahrungen zu sammeln die uns glücklich machen.

Viele Menschen haben einen Vorwurf an ihre Eltern. Aufgrund ihrer Eltern können sie jetzt nicht glücklich sein. Ihre Eltern haben in ihrer Kindheit etwas „falsch“ gemacht. An sich kann man da direkt zustimmen.

Deine Eltern haben viele Fehler gemacht.

Aber wie bringt dich diese Feststellung weiter?

Warum dürfen wir Menschen keine Fehler machen? Bist du Fehlerfrei? Hast du Kinder und machst du alles richtig, so dass dein Kind das glücklichste Kind aller Kinder ist?!

Wenn wir das Wort Fehler mal untersuchen, was finden wir da heraus? Wir stellen fest, es gibt ein richtig und ein falsch! Ist das so?

Kann man zu allem sagen was richtig und was falsch ist und werden sich alle Menschen immer einig sein?

Lass uns die Kindererziehung mal anschauen. Ist es richtig, wenn Kinder alles entscheiden dürften und dann auch danach handeln würden, wäre diese Art der Erziehung die Beste für jedes Kind? 

Es wird Eltern geben die „ja“ sagen werden und es wird Eltern geben die „nein“ sagen werden. Aber was ist denn nun richtig und was ist falsch? Noch ein Beispiel:

Ist es richtig und wichtig dass Kinder Hausaufgaben machen müssen, oder ist es falsch und eher schädlich? Auch hier werden nicht alle Menschen zustimmen und sagen es ist richtig und wichtig!

So ist es auch in der Kindererziehung. Es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur in dem Moment ein funktional für eine bestimmte Situation und für meine eigene Einstellung & Erfahrung.

Sprich, die Eltern handeln wenn sie ihre Kinder lieben, immer mit dem Gedanken ihre Entscheidung nutzt dem Kind: Es wird entweder das Kind schützen, oder stärken, oder ihm Grenzen aufweisen die es in dem Moment braucht…

Wir selbst haben eine Schlussfolgerung aus dieser Entscheidung getroffen, die manchmal der elterlichen Meinung abweicht. Unsere Eltern haben uns z.B. im Alter von 5 Jahren gesagt: Du kannst das nicht, lass mich das machen.

Wir haben abgespeichert, dass wir etwas nicht können, WEIL es unsere Eltern gesagt haben. Vielleicht ist uns das öfters passiert und so bildete sich unser Glaubenssatz: Ich kann das nicht. Diesen bedienen wir ein Leben lang, in dem wir nicht die Ergebnisse erzielen, die wir eigentlich gerne hätten. Unsere Eltern hatten also Recht, wir können das nicht und somit haben sie uns unser Leben versaut, weil wir auch nicht mehr daran glauben es zu schaffen!

Mit welchem Hintergedanken haben unsere Eltern solch eine Aussage getroffen und wie war die Situation? Wir wollten mit einem sehr scharfen Messer etwas rundes schneiden, unsere Eltern haben vielleicht selbst die Erfahrung gesammelt, dass sie sich damals schon so schrecklich geschnitten hatten, als sie so einen runden Gegenstand geschnitten haben und wollten uns diese negative Erfahrung ersparen.

Mit 5 Jahren waren wir für sie einfach noch nicht soweit (gedanklich und aus innerster Überzeugung) das zu schaffen und sie wollten uns diese schmerzliche Erfahrung & Niederlage ersparen. Sie sagten aus Liebe und Sorge um uns: Du kannst das nicht, ich mache das lieber.

Wir wussten nur nichts von dieser Liebe und Sorge und hörten nur: Du kannst das nicht.

Wenn Menschen andere Menschen lieben, dann wollen sie ihnen Leid ersparen, besonders das Leid, was sie selbst erfahren haben. Oft (können) und sagen sie nicht, warum sie so handeln, weil sie es selbst nicht anders gelernt haben.

Was besser hätte funktioniert können: Ich habe Angst dass du dich schneidest, mir ist das damals passiert als ich es versucht habe und ich möchte dir diese Erfahrung ersparen. Bitte gib mir bitte das Messer, damit ich das tue.

Mal ganz ehrlich, wie viele von uns sprechen durchgehend so (mit Begründungen und allen Gedanken die sie dazu haben) mit anderen Menschen und besonders mit ihrem 5 jährigen Kind, wenn vielleicht noch ein Zweijähriges am Rockzipfel hängt und die Tomaten geschnitten werden müssen, weil schon nach 20 Uhr ist und eigentlich längst Bettgehzeit und man selbst noch so viel erledigen muss…

Verstehst du was ich meine? Ja, deine Eltern hätten es „anders“ machen können, die Garantie ob du das dann tatsächlich so aufgenommen hättest und für dich abgespeichert hättest als: „Meine Eltern haben das aus Liebe so gesagt, weil sie mich beschützen wollen“, hätten sie trotzdem nicht gehabt. Unser Unterbewusstsein zieht auch schon im Alter von 5 Jahren Schlussfolgerungen. Auch mit einem eher funktionalen Satz hätten wir trotzdem schlussfolgern können: Meine Mama traut mir nicht zu, dass ich die Tomaten schneiden kann. Sie meint also: ICH KANN DAS NICHT!

Ich weiß, scheiße das so zu lesen und auch für mich scheiße das so zu schreiben, weil auch ich gewählt hatte negative Schlussfolgerungen zu füttern. Ich habe damals gewählt „Ich kann das nicht“ zu hören, für mich als wahr abzuspeichern und bis ins Erwachsenenalter zu füttern mit Erfahrungen die diesem Glaubenssatz Recht gaben!

Und ich weiß, meine Eltern haben gesagt dass ich es nicht kann. Ich jedoch habe gewählt es zu glauben und für WAHR zu halten und immer wieder diesem Satz über mich Recht zu geben, in dem ich die Ergebnisse geschaffen habe, an denen ich erkennen konnte, dass ich es nicht kann.

Dies sind nur zwei Beispiele gewesen, es gibt unzählige Beispiele und Glaubenssätze, die ich leider hier nicht alle nennen kann.

Was ich mir jedoch für uns Menschen wünsche ist, glücklich zu sein und Ziele zu erreichen. Man kann nicht funktionale Glaubenssätze und daraus resultierende Ergebnisse wandeln!

Du kannst deine Ziele Erreichen, in dem du deine Glaubenssätze herausfindest die du im Unterbewusstsein gespeichert hast und die nicht funktional sind für gewünschte Ergebnisse die dich glücklich machen.

Unser Unterbewusstsein hat gewählt diese zu festigen und zu füttern, weil es denkt wir seien damit sicher. Es sorgt sich um uns wie unsere Eltern es getan haben. Es hat dies für uns getan, so wie unsere Eltern auch.

Wenn wir feststellen, dass wir jedoch Ergebnisse haben die nicht funktionieren, dann ist es an der Zeit innere Glaubenssätze zu überdenken und neu zu wählen und diese dann wieder mit gewünschten Ergebnissen zu bestätigen.

Mal ganz konkret, da es bei mir ja um Struktur & Ordnung geht. Wenn es bei dir unordentlich ist und du einfach nicht weißt wie du Ordnung ins Haus bekommst, du oft zu den anderen schaust und dir sagst wegen denen ist es bei mir unordentlich, oder weil meine Eltern schon gesagt haben ich sei ein Chaot und würde es nie schaffen ordentlich zu werden, brauche ich erst gar nicht anzufangen. Es war ja schon immer so, du bist einfach so, du wirst es nicht schaffen, weil es hat ja nie geklappt! Wenn du so einen, oder einen ähnlichen Glaubenssatz hast, dann kannst du jetzt neu wählen.

Du kannst wählen: Ich kann ordentlich sein, wenn ich will! Und wenn du wirklich willst, dann fange jetzt an. Füttere diesen neuen Glaubenssatz mit deinen neuen Erfahrungen und gewünschten Ergebnissen in dem du lernst Struktur & Ordnung zu schaffen. Es kann sein, dass dieser Prozess dauern wird, denn der alte Glaubenssatz sitzt tief und wird immer wieder hoch kommen, aber du kannst es schaffen wenn du dran bleibst.

Wichtig ist DER ERSTE SCHRITT! Deine Gedanken werden dir viele Gründe geben, warum du nicht damit beginnen sollst! Dir wird durch den Kopf gehen, dass du dafür keine Zeit hast, es nicht klappen wird, weil die anderen nicht mitmachen und natürlich ganz klar hast du das Geld nicht um dir Hilfe zu holen oder Info-Material, oder Kurse wie du vorgehen kannst…

All diese Gedanken werden total plausibel und sehr gute Begründungen sein nicht anzufangen. Die Frage ist was du willst: Du kannst ordentlich sein wenn du willst, aber willst du das wirklich? Beides ist OK. 

Du kannst unordentlich bleiben, denn es ist weder gut noch schlecht, oder aber du willst ordentlich werden, weil es dir besser gefällt, gut tut…

Was du jetzt weißt ist, deine Wahl hat ab sofort nichts mehr mit anderen zu tun! Du kannst wählen ordentlich zu werden weil du es willst, oder du wählst unordentlich zu bleiben, weil du es willst.

Jetzt bist du am Ball! Durch Ordnung & Struktur wird sich viel in deinem Leben verändern. Du kannst dir Schritt für Schritt das Leben erschaffen, von dem du nicht mal geträumt hättest. Es wird dauern jeden einzelnen Schritt zu gehen, es wird Zeit brauchen, manche Menschen werden vielleicht nicht ganz mitziehen und es wird wahrscheinlich auch Geld kosten, aber wenn du es willst, dass wirst du es schaffen und all diese Hürden wirst du nehmen und überwinden, denn wenn du es willst, dann werden sie dich nicht mehr aufhalten können.

Eines verspreche ich dir, je mehr du erreichst von dem du nicht geglaubt hättest, dass du es schaffst, umso glücklicher, erfolgreicher und selbstbewusster wirst du werden. Du beginnst Ordnung & Struktur in dein Leben zu holen und alleine dadurch wird sich sehr viel in deinem Leben zum positiven wandeln und es wird Schritt für Schritt einfacher werden.

Ich freue mich wenn ich dich unterstützen kann, wenn du wählst los zu legen und strukturiert und ordentlich zu werden. Ich starte demnächst ein Gruppenprogramm und suche momentan noch 4 Frauen die Lust haben Strukturiert und ordentlich zu werden und beim testen meines Kurses der teilweise live und teilweise als Online-Kurs stattfinden wird kostenlos mitzumachen.

Ich mache diesen Kurs ganz nach Design Thinking (Prototyp erschaffen, testen, Erfahrungen umsetzen bis das Endprodukt fertig ist). Der Kurs wird auf eure Bedürfnisse & Wünsche angepasst, damit ihr den größtmöglichen Erfolg erzielen könnt. Er wird ein Mix sein aus: Online-Aufgaben, Austausch miteinander, Video-Anweisungen & Live Sessions über ein Online Meeting Programm.

Bewerbungsschluss ist der 16.09.2018 um 23.59 Uhr – Der Kurs beginnt am 21.09.2018 und endet am 19.10.2018. In dieser Zeit wirst du dein Zuhause in ein ordentliches Zuhause wandeln.

Bewirb dich per Mail und schreibe mir, warum du unbedingt an dem Kurs teilnehmen willst und warum du Struktur & Ordnung lernen möchtest. Meine Mail: eva@eva-moeller.com oder per PN bei Instagram.

Genieße deinen Tag und bis in Kürze
Ich freue mich über deine Bewerbung
Eva